BURGAS · 2027 · MAGAZIN
ESCBURGAS 2027

Eurovision Song Contest 2027

Berichte, Reportagen, Videos, Fotos und die Chronik bis zum Start des ESC und danach.

Countdown bis zum Start des Eurovision Song Contest 2027 in Burgas
–Tage
–Std.
–Min.
–Sek.
Start: 11. Mai 2027 · Burgas · bulgarische Ortszeit

Neueste Beiträge

Chronik

📍 Burgas

Der ESC verändert Burgas – und das lange vor dem ersten Ton

Zwei Bühnen in der Arena, neue Verkehrspläne, zusätzliche Nachtbusse und Helfer, die bereits für den Ernstfall trainieren: Acht Monate vor dem Eurovision Song Contest wird in Burgas sichtbar, dass aus der großen Ankündigung langsam ein reales Großprojekt wird und dieses Projekt reicht längst über die Arena hinaus.

Als Burgas im August den Zuschlag für den Eurovision Song Contest 2027 erhielt war vieles noch Zukunftsmusik. Es gab große Pläne, viele Versprechen und mindestens ebenso viele offene Fragen. Ende September sieht die Situation anders aus. Zum ersten Mal wird konkreter erkennbar, wie stark sich die Stadt auf das größte internationale Ereignis ihrer jüngeren Geschichte einstellen muss.

Und dabei geht es längst nicht mehr nur um Musik.

Zwei Bühnen und ein völlig anderes Innenleben

Besonders interessant sind die jetzt veröffentlichten Pläne für die Arena Burgas. Das mit der Umgestaltung beauftragte Architektenteam von DESET architects hat erstmals detaillierter gezeigt, wie die Halle für den Wettbewerb verändert werden könnte.

Geplant sind demnach zwei miteinander verbundene Bühnen. Die Hauptbühne soll direkten Zugang zum Backstage-Bereich erhalten, daneben ist eine zweite Bühne vorgesehen. Auch der Green Room für die Teilnehmer soll in das Konzept integriert werden.

Selbst bei der Unterbringung der Zuschauer gibt es unterschiedliche Überlegungen. Eine Variante sieht zusätzliche Sitzplätze vor. Bei einer anderen würde die Fläche der eigentlichen Arena weitgehend zum Stehplatzbereich, eher Konzert- und Clubatmosphäre als klassische Veranstaltungshalle.

Doch hinter den Fernsehbildern steckt eine zweite Welt die der Zuschauer später kaum sehen wird.

Für die Delegationen sollen eigene Bereiche mit Umkleiden, Masken- und Friseurplätzen, Produktions- und Fotostudios sowie Ruhezonen entstehen. Außerhalb der Halle ist ein Pressezentrum für rund 300 Personen vorgesehen. Dazu kommen Fotografenbereiche und Flächen für Medienauftritte.

Die Parkflächen rund um die Arena werden damit teilweise zu Arbeitsflächen für Produktion und Organisation.

Interessant ist allerdings ein Detail, nach Angaben der Architekten müssen Teile der Infrastruktur der Arena noch fertiggestellt werden. Genannt werden unter anderem ein Restaurant, Lagerräume, zusätzliche Räume für Pressekonferenzen und weitere Funktionsbereiche.

Der vorgestellte architektonische Plan ist außerdem noch nicht endgültig abgesegnet. Die Zustimmung der European Broadcasting Union steht laut der aktuellen Veröffentlichung noch aus.

Der ESC endet nicht an der Eingangstür der Arena

Mindestens genauso spannend ist deshalb das was außerhalb der Halle passiert.

Bereits im August wurde mit Arbeiten auf dem Gelände rund um die Arena begonnen. Damals waren schwere Maschinen vor Ort um Flächen herzurichten. Bürgermeister Dimitar Nikolov erklärte zudem, dass über weitere Standorte im Hafen, im Stadtzentrum und im Meeresgarten gesprochen werde. Konkretere Entscheidungen waren für Ende September angekündigt worden.

Genau an diesem Punkt wird es nun interessant.

Denn der September geht zu Ende, doch eine endgültige öffentliche Festlegung für Eurovision Village, EuroClub und weitere Veranstaltungsorte gibt es bislang weiterhin nicht. Auch die offizielle bulgarische ESC-Seite spricht noch von der nächsten Planungsphase und kündigt Einzelheiten erst für später an.

Das ist keine Kleinigkeit. Denn während die Fernsehshows am 11., 13. und 15. Mai in der Arena stattfinden wird sich ein erheblicher Teil des ESC-Lebens außerhalb der Halle abspielen.

Wo kommen Besucher zusammen? Wo finden öffentliche Veranstaltungen statt? Wie werden Zehntausende Menschen durch die Stadt bewegt und wie viel davon wird der normale Einwohner von Burgas im Alltag zu spüren bekommen?

Genau diese Fragen sind noch nicht vollständig beantwortet.

Kommt ein zweiter Nachtbus?

Dass sich die Diskussion inzwischen auf den Alltag der Stadt ausweitet zeigt eine ganz aktuelle Meldung vom 29. September.

Der Burgaser Gemeinderat Dilyan Georgiev schlägt eine zweite Nachtbuslinie sowie spezielle Fahrkarten für Besucher vor. Ziel sei ein besseres öffentliches Verkehrsangebot nach Mitternacht und eine einfachere Nutzung für Gäste der Stadt.

Noch handelt es sich um einen Vorschlag, nicht um eine beschlossene neue Buslinie. Aber allein die Diskussion zeigt wohin die Reise geht. Burgas muss für einige Wochen im Mai wie eine wesentlich größere Stadt funktionieren.

Die offizielle Planung geht sogar noch weiter. Für den ESC ist ein rund um die Uhr arbeitendes Transport Coordination Centre vorgesehen. Dort sollen unter anderem öffentlicher Verkehr, Hotels, Flughafen, Sicherheitsdienste und Veranstaltungsorganisation zusammenlaufen.

Auch Informationen über Busse, Shuttle-Verbindungen, Taxis, Fahrräder und E-Scooter sollen gebündelt werden. Konkrete Verkehrs- und Verkehrsleitsysteme sollen veröffentlicht werden sobald die Planungen abgeschlossen sind.

40 Helfer trainieren bereits für den Ernstfall

Während an einigen Stellen noch geplant wird hat an anderer Stelle die praktische Vorbereitung bereits begonnen.

Das Bulgarische Rote Kreuz in Burgas bildet 40 Freiwillige in Erster Hilfe für den Eurovision Song Contest aus. Rund die Hälfte davon gehört bereits der Organisation an, 18 Teilnehmer sind neue Freiwillige die sich über eine Onlineplattform angemeldet haben.

Die Ausbildung soll bis April laufen. Wer sie erfolgreich absolviert kann während des ESC im medizinischen Hilfsteam eingesetzt werden. Die Helfer sollen dafür ausgerüstet, versichert und in die entsprechenden Einsatzstrukturen des Roten Kreuzes aufgenommen werden.

Auch das ist eine dieser unspektakulären Meldungen die wahrscheinlich nie in einem ESC-Trailer auftauchen werden, für die tatsächliche Durchführung einer Veranstaltung dieser Größenordnung aber wesentlich wichtiger sind als Glitzer und Scheinwerfer.

Der eigentliche Test für Burgas beginnt vorher

Der Eurovision Song Contest dauert offiziell nur wenige Tage. Die Auswirkungen auf Burgas werden erheblich länger zu beobachten sein.

Straßen und Plätze müssen vorbereitet werden. Verkehrsströme müssen funktionieren. Hotels und Ferienwohnungen werden gebraucht. Sicherheits- und Rettungsdienste müssen vorbereitet sein. Journalisten, Delegationen, Techniker und Besucher müssen transportiert und versorgt werden.

Die bulgarische Regierung hatte bereits im August 20 Millionen Euro für Vorbereitungen bis zum Jahresende vorgesehen. Eine endgültige Gesamtsumme für die Austragung stand zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fest.

Und dann gibt es noch einen Termin, der fast interessanter ist als die eigentlichen Shows im Mai.

Die Arena soll nach den im August genannten Planungen noch vor Jahresende bei einem Testkonzert auf ihre ESC-Tauglichkeit geprüft werden. Dabei sollen Experten der EBU unter anderem mögliche Probleme bei Logistik und Akustik erkennen.

Spätestens dann wird sich zeigen wie weit Burgas tatsächlich ist.

📍 Burgas

Arena Burgas

Die Vorbereitungen für den ESC 2027 werden konkret

Noch vor wenigen Wochen war vor allem die Entscheidung selbst die große Nachricht, der Eurovision Song Contest 2027 kommt nach Burgas. Inzwischen beginnt die wesentlich interessantere Phase. Aus Bewerbungsunterlagen, Konzeptzeichnungen und politischen Ankündigungen muss ein funktionierendes Großprojekt werden und langsam wird sichtbar welche Dimensionen die Vorbereitungen tatsächlich haben.

Im Mittelpunkt steht die Arena Burgas, in der am 11. und 13. Mai 2027 die beiden Halbfinals und am 15. Mai das Finale stattfinden sollen. Eine moderne Sporthalle wird allerdings nicht dadurch zur Kulisse einer der größten internationalen Fernsehproduktionen, das man eine Bühne hineinstellt und zusätzliche Scheinwerfer unter das Dach hängt. Hinter den Fernsehbildern steckt eine enorme technische und logistische Infrastruktur und genau dafür werden derzeit verschiedene Lösungen vorbereitet.

Mittlerweile sind Details zu zwei möglichen Nutzungskonzepten für die Arena bekannt. Das bulgarische Architekturbüro DESET hatte zunächst drei Varianten entwickelt, von denen zwei weiter untersucht wurden. Bei der ersten wären rund 12.600 Zuschauer möglich, davon etwa 10.100 auf Sitzplätzen und rund 2.500 im Stehbereich. Die Green Rooms der Künstler würden unmittelbar um die Bühne angeordnet. Eine zweite Variante kommt auf knapp 13.500 Zuschauer und setzt deutlich stärker auf Stehplätze. Rund 4.300 Sitzplätzen stünden bis zu 9.200 Plätze im Innenraum gegenüber. Der Green Room würde sich in diesem Fall gegenüber der Hauptbühne befinden und über einen Laufsteg angebunden.

Noch handelt es sich dabei ausdrücklich um Planungsvarianten und nicht um das endgültige Bühnendesign des Eurovision Song Contest 2027. Trotzdem vermitteln die Konzepte erstmals einen Eindruck davon, wie intensiv inzwischen an der tatsächlichen Nutzung der Arena gearbeitet wird. Neben der Bühne müssen Produktionsbereiche, Kamera- und Tontechnik, Beleuchtung, Sicherheit, Künstler, Delegationen, Medienvertreter, Catering und zahlreiche weitere Funktionen untergebracht werden. Damit wird auch verständlich warum die Vorbereitungen weit über das Innere der Halle hinausgehen. Das Gelände rund um die Arena spielt für die notwendigen Produktions- und Logistikflächen eine wichtige Rolle und soll entsprechend vorbereitet werden.

Auch die internationale Medienarbeit benötigt erheblichen Platz. Nach den bislang bekannten Planungen ist ein Pressebereich für ungefähr 300 Personen vorgesehen, einschließlich Arbeitsplätzen für Journalisten, Interviewräumen, Büros und Catering. Für die Delegationen der teilnehmenden Länder sind separate Bereiche vorgesehen. Was für Fernsehzuschauer später wie eine dreistündige Show aussieht ist vor Ort tatsächlich eine temporäre Produktionsstadt mit einer Infrastruktur, die über Wochen funktionieren muss.

Besonders interessant wird deshalb der geplante Praxistest. Die wesentlichen Vorbereitungen an der Arena sollen möglichst bis Ende 2026 so weit fortgeschritten sein, dass Veranstaltungen unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden können. Dabei sollen unter anderem Akustik, technische Abläufe und interne Logistik getestet werden, auch Experten der Europäischen Rundfunkunion sollen in die Überprüfung eingebunden werden. Spätestens dann endet die Zeit der Zeichnungen und Berechnungen. Die Arena muss praktisch beweisen, dass sie den Anforderungen einer internationalen Fernsehproduktion dieser Größenordnung gewachsen ist.

Für Burgas selbst ist allerdings mindestens ebenso wichtig, dass der Eurovision Song Contest nicht hinter den Türen der Arena verschwindet. Die Stadt hatte sich von Beginn an mit dem Anspruch präsentiert den Wettbewerb über die eigentliche Veranstaltungshalle hinaus sichtbar zu machen. Bereiche im Zentrum, im Meeresgarten und am Hafen kommen dafür ebenso infrage wie ein Eurovision Village, der EuroClub und weitere Kulturveranstaltungen. Welche Orte letztlich tatsächlich Bestandteil des offiziellen Programms werden wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

Genau darin liegt für Burgas eine Chance die weit über drei Fernsehshows im Mai hinausgeht. Millionen Menschen werden 2027 erstmals intensiver mit einer bulgarischen Stadt konfrontiert, die international bislang vor allem im Schatten bekannter Ferienorte wie Sonnenstrand oder Nessebar steht. Burgas kann den Wettbewerb nutzen um sich nicht lediglich als Austragungsort, sondern als moderne Stadt am Schwarzen Meer und als Ausgangspunkt für Reisen durch die gesamte Region zu präsentieren.

Die Auswirkungen reichen inzwischen ohnehin über die Arena hinaus. Fluggesellschaften bereiten zusätzliche Verbindungen für Mai 2027 vor, die Verkehrsverbindungen zwischen Sofia und Burgas sollen verstärkt werden und entlang der südlichen Schwarzmeerküste beschäftigt sich auch die Tourismuswirtschaft zunehmend mit den erwarteten Besuchern. Damit rücken Fragen in den Vordergrund die für die Menschen vor Ort mindestens so interessant sein dürften wie das spätere Bühnenbild. Wie entwickeln sich Hotel- und Apartmentpreise? Reichen Verkehrsangebote und Infrastruktur aus? Wie reagiert die Gastronomie? Und wird Burgas die internationale Aufmerksamkeit nutzen können, ohne dass aus der außergewöhnlichen Nachfrage ein kurzfristiges Geschäft auf Kosten der Besucher wird?

Bis zum Finale am 15. Mai 2027 bleibt noch Zeit. Doch die Phase, in der der Eurovision Song Contest für Burgas lediglich ein Ereignis der Zukunft war geht zu Ende. Von jetzt an wird zunehmend sichtbar werden was funktioniert, wo nachgebessert werden muss und wie stark sich die Stadt tatsächlich verändert.

Genau deshalb werden wir in unserer Chronik „Burgas auf dem Weg zum ESC 2027“ nicht nur die offiziellen Meldungen von BNT und EBU sammeln. Wir werden beobachten was tatsächlich passiert, an der Arena, auf den Straßen, bei Unterkünften und Preisen, beim Verkehr und in der Stadt selbst. Vieles davon lässt sich in den kommenden Monaten nicht nur beschreiben, sondern direkt vor Ort mit Fotos und Videos dokumentieren. Denn am Ende wird nicht nur interessant sein welchen Eurovision Song Contest Burgas im Mai 2027 veranstaltet. Ebenso interessant wird sein, was dieser Eurovision Song Contest bis dahin aus Burgas gemacht hat.

📍 Burgas

Burgas will mit dem ESC 2027 das Bild Bulgariens verändern

Burgas verbindet mit dem Eurovision Song Contest 2027 ein deutlich größeres Ziel als nur die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung. Die Stadt will die internationale Aufmerksamkeit nutzen, um der Welt ein neues Bild von Bulgarien zu zeigen.

Nach einem aktuellen Bericht von Poligraff sieht Burgas den ESC als außergewöhnliche Chance für die internationale Präsentation der Stadt und des gesamten Landes. Dabei soll Bulgarien nicht nur als günstiges Urlaubsland am Schwarzen Meer wahrgenommen werden, sondern als modernes, gastfreundliches und leistungsfähiges europäisches Land.

Ein wichtiger Teil der Vorbereitungen betrifft die Arena Burgas. Bis Ende 2026 soll die Halle so weit vorbereitet sein, dass Testveranstaltungen stattfinden können. Damit bleibt vor den eigentlichen ESC-Shows im Mai 2027 noch Zeit Abläufe und technische Voraussetzungen unter realistischen Bedingungen zu überprüfen.

Für Burgas geht es damit um weit mehr als einige Tage Musik und Fernsehen. Der ESC soll zu einem internationalen Schaufenster werden und langfristig Auswirkungen auf Tourismus, Bekanntheit und das Image von Burgas und Bulgarien haben.

Ob dieses große Ziel erreicht wird, wird sich erst zeigen. Sicher ist aber schon jetzt, Burgas betrachtet den ESC 2027 nicht nur als Veranstaltung, sondern als Chance sich und Bulgarien der Welt neu zu präsentieren.

📍 Burgas, Sofia

Protest gegen Burgas: Alle waren da – außer den Demonstranten

Der angekündigte „nationale Protest“ gegen Burgas als Austragungsort des Eurovision Song Contest 2027 geriet in Sofia zur unfreiwilligen Comedy-Veranstaltung. Unter dem Motto „Wir wollen Eurovision 2027 in Sofia“ sollte vor dem bulgarischen Staatsfernsehen BNT demonstriert werden.

Polizei war da, Journalisten waren da, Kameras vermutlich auch. Nur die Demonstranten hatten offenbar andere Pläne.

Laut Flagman warteten gegen 18 Uhr rund zehn Journalisten und ebenso viele Polizisten – kein einziger Demonstrant erschien, nicht einmal der Organisator.

Damit dürfte der erste große Widerstand gegen Burgas zumindest zahlenmäßig überschaubar gewesen sein. 😄

📍 Burgas, Sofia

Kaum entschieden – schon Protest: Sofia will den Eurovision Song Contest 2027 zurück

Nur einen Tag nach der Entscheidung für Burgas gibt es politischen und öffentlichen Gegenwind aus Sofia. Für heute Abend um 18:00 Uhr ist vor dem Gebäude des Bulgarischen Nationalfernsehens BNT ein Protest unter dem Motto „Wir wollen Eurovision 2027 in Sofia“ angekündigt. Die Organisatoren fordern die Offenlegung der Auswahlkriterien und Bewertungen, mit denen Burgas sich gegen Sofia durchgesetzt hat.

Zusätzliche Brisanz erhält die Diskussion durch Äußerungen aus der Sofioter Kommunalpolitik. Der Vorsitzende des Stadtrates, Tsvetomir Petrov, vermutet politische Motive hinter der Entscheidung für Burgas. Sofias Bürgermeister Vassil Terziev erklärte seinerseits, man kenne die konkrete Bewertung der eigenen Bewerbung nicht und habe auch die Bewerbung von Burgas nicht gesehen.

Der ESC 2027 sorgt damit bereits am zweiten Tag nach der Entscheidung nicht nur für Vorfreude, sondern für Protest und politische Diskussionen.

📍 Burgas

ESC 2027: Extreme Unterkunftspreise in Burgas sorgen für Aufsehen

Bereits unmittelbar nach der Bekanntgabe zeigen sich für den ESC-Zeitraum auffällige Entwicklungen bei den Unterkünften in Burgas. Auf Buchungsportalen werden einzelne Angebote für fünf Nächte mit 7.000, 16.000, 18.000 und sogar mehr als 20.000 Euro aufgerufen.

Gleichzeitig erscheint ein großer Teil der gelisteten Unterkünfte für die Veranstaltungstage bereits als nicht verfügbar. Die Preisentwicklung rund um den Eurovision Song Contest 2027 wird damit zu einem Thema das ich weiter beobachten werde.

📍 Burgas

Erste Reaktionen auf den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas

Bereits kurz nach der Bekanntgabe zeigt sich in Burgas neben Neugier auch deutliche Skepsis. Diskutiert werden vor allem mögliche Preissteigerungen bei Unterkünften und Gastronomie sowie Auswirkungen auf Verkehr und Alltag.

Wie berechtigt diese Sorgen sind, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Stimmung in Burgas wird deshalb ein fester Bestandteil dieser Chronik sein.

Burgas wird Gastgeber des Eurovision Song Contest 2027

Arena burgas2

Die Entscheidung ist gefallen: Der Eurovision Song Contest 2027 kommt nach Burgas. Die Stadt am Schwarzen Meer wird im Mai 2027 zum Mittelpunkt eines der größten internationalen Medienereignisse Europas. Austragungsort ist die Arena Burgas.

Für Burgas beginnt damit eine außergewöhnliche Zeit. In den kommenden Monaten werde ich verfolgen, wie sich die Stadt vorbereitet, welche Veränderungen sichtbar werden und welche Chancen, Probleme und Diskussionen der ESC mit sich bringt. Hier beginnt meine Chronik zum ESC Burgas 2027.

Aus dem Onlinemagazin

Copyright © WebWerk Bulgarien. Alle Rechte vorbehalten.