Leben in Burgas

Leben in burgas

Leben in Burgas – Alltag am Schwarzen Meer

Burgas ist keine typische Ferienhochburg, sondern eine ganzjährig lebendige Stadt direkt am Schwarzen Meer. Genau das macht sie für Auswanderer interessant. Die Stadt ist groß genug um nahezu alles für den täglichen Bedarf zu bieten, gleichzeitig aber überschaubarer und ruhiger als eine Metropole wie Sofia.

Alles da, was man im Alltag braucht

Supermärkte, Einkaufszentren, Baumärkte, Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Restaurants, Behörden und zahlreiche Dienstleistungen sind vorhanden. Das Busnetz ist gut ausgebaut, Taxis sind leicht verfügbar und viele Bereiche der Stadt sind relativ flach. Wer zentral wohnt kann einen großen Teil seines Alltags sogar ohne eigenes Auto bewältigen.

Ein besonderer Vorteil ist der Seegarten. Er zieht sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und verbindet Stadt, Grünanlagen, Strand und Meer. Damit gehört das Schwarze Meer tatsächlich zum normalen Alltag und nicht nur zum Wochenendausflug.

Burgas funktioniert auch im Winter

Während viele Ferienorte an der Küste nach dem Sommer deutlich ruhiger werden, lebt Burgas weiter. Geschäfte, Restaurants, Ärzte und Dienstleistungen sind für die Einwohner da und nicht ausschließlich für Touristen. Im Winter wird es wesentlich ruhiger, allerdings auch kühl, feucht und teilweise sehr windig. Wer hier dauerhaft leben möchte sollte Burgas deshalb unbedingt auch außerhalb der Sommersaison kennenlernen.

Billig ist Burgas nicht mehr

Das alte Bild vom extrem günstigen Bulgarien stimmt auch in Burgas zunehmend nicht mehr. Besonders Immobilien sind deutlich teurer geworden, ebenso Lebensmittel und viele Dienstleistungen. Trotzdem können die Lebenshaltungskosten in verschiedenen Bereichen weiterhin unter deutschem Niveau liegen.

Wer mit einer sehr kleinen Rente auswandern möchte sollte deshalb genau rechnen. Burgas ist heute eher wegen seiner Lebensqualität und guten Infrastruktur interessant als wegen extrem niedriger Preise.

Leben statt Dauerurlaub

Natürlich gibt es auch Nachteile. Verkehr, Parkplatzprobleme, teilweise schlechte Gehwege, Baustellen und die gelegentlich gewöhnungsbedürftige bulgarische Bürokratie gehören dazu. Ohne Bulgarisch kommt man zwar erstaunlich weit, einige Grundkenntnisse erleichtern das Leben aber erheblich.

Für mich liegt die Stärke von Burgas in der Kombination. Eine richtige Stadt mit guter Versorgung, Flughafen und medizinischer Infrastruktur und gleichzeitig Seegarten, Strand und Schwarzes Meer direkt vor der Haustür.

Wer hierherzieht sollte deshalb keinen Dauerurlaub erwarten. Burgas ist etwas Besseres, ein Ort an dem man ganz normal leben kann, nur eben am Schwarzen Meer.